Was Abgemacht über einen Treff weiß – und was nicht

Stand: August 2026

Mit Abgemacht kann man sich in einem privaten Kreis verabreden: „Heute 15:30, Spielplatz Wehbers Park." Diese Seite erklärt, was dabei entsteht, wie lange es bleibt und was wir als Betreiber tun können. Sie ist bewusst nüchtern geschrieben – wir halten es für besser, das offen hinzuschreiben, als mit Datenschutz zu werben und die Rückfragen offen zu lassen.

Was bei einer Verabredung entsteht

Ein Treff ist ein Datensatz, kein Gespräch. Es gibt keinen Chat, keine Kommentare, keine Bilder – und kein einziges freies Textfeld außer dem Ortsnamen. Gespeichert sind:

Was nicht entsteht: kein Konto, keine E-Mail-Adresse, kein Passwort, keine Telefonnummer. Dein Gerät weist sich mit einem Schlüssel aus, den es selbst erzeugt hat.

Das ist ein pseudonymes Verfahren, kein anonymes. Der Unterschied ist wichtig genug, ihn hinzuschreiben: Wir können dich nicht benennen – aber wir können sehen, dass dieselbe Person zwei Treffs angelegt hat. Wer „anonym" verspricht, verspricht mehr, als Technik halten kann.

Deine Plandaten bleiben davon unberührt: Urlaubstage, Kita-Schließzeiten, Angaben zu deinen Kindern und die Zuweisungen liegen ausschließlich auf deinem Gerät und werden nie übertragen – auch nicht, wenn du dich verabredest.

Wie lange das bleibt

Niemand muss etwas aufräumen: Ein Job löscht automatisch. Ein Treff verschwindet kurz nach seinem Ende samt aller Zusagen, ein leerer Kreis nach einigen Wochen, ein Gerät, das lange nicht benutzt wurde, nach einem Jahr – und mit dem letzten Gerät einer Person auch sie selbst. Die genauen Fristen stehen in der Datenschutzerklärung; sie gehören dorthin und nicht in einen Werbetext.

In der App kannst du unter „Meine Server-Daten" jederzeit ansehen, was zu dir gespeichert ist, es als Datei mitnehmen und alles mit einem Tap löschen.

Was wir tun können – und was nicht

Wir können:

Wir können nicht:

Dass wir wenig speichern, ist eine Entscheidung nach dem Grundsatz der Datenminimierung (Art. 25 DSGVO) – und keine Zusage, dass hier nichts nachvollziehbar wäre. Wo wir etwas haben, sagen wir es, und wo wir etwas tun können, tun wir es.

Einen Treff melden

Wenn ein Treff nicht in Ordnung ist, schreib uns: kontakt@abgemacht.family. Hilfreich ist alles, was du ohne Aufwand sagen kannst – worum es geht, und wann du den Link oder die Einladung bekommen hast. Auf der Treff-Seite selbst gibt es dafür einen Knopf; melden geht ohne App und ohne Konto.

Wir sehen uns Meldungen werktags an, so schnell wir können. Wir nennen hier bewusst keine Stundenzahl: Abgemacht wird von einer sehr kleinen Zahl Menschen gebaut, und ein Versprechen, das nachts um drei nicht hält, ist keins. Bitte melde dich in einem Notfall zuerst bei Polizei oder Jugendamt – die können handeln, wir können nur einen Eintrag abschalten.

Wichtig zu wissen: Ein Treff verschwindet kurz nach seinem Ende von selbst. Wenn dir etwas auffällt, melde es also lieber gleich als später – sonst ist der Eintrag weg, bevor wir ihn ansehen konnten.

Für Kitas, Träger und Kommunen

Es gibt eine zweiseitige Fassung dieser Seite für Gespräche mit Einrichtungen und Verwaltungen, mit etwas mehr Detail zu Architektur und Aufbewahrung. Schreib uns kurz unter kontakt@abgemacht.family, dann schicken wir sie zu.